Homonna, Marktflecken im ungar. Komitat Zemplin, an der Laborcza, Station der Ersten Ungarisch ⸗„Galizischen Eisenbahn (Przem l-Legenye-Mihalyi) mit 3100 E., meist Slowaken und Ruthenen, und besuchten Märkten, Salzamt und einem Kastell der jetzt ausgestorbenen Familie Homonnay, Nachkommen des ital. Ade Sgeschlechts von Drugith, das im J. 1360 dieses Gut erhielt. H. war der Vorort einer Herrschaft, die mehr als 100 Ortschaften umfaßte.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 375Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei