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ErdkundeBrockhaus 1882

Ibbenbüren, Stadt im Kreise Tecklenburg des Regierungsbezirks Münster der preuß. Provinz Westfalen, an der Linie Hannover-Rheine der Preußischen Staatsbahnen, ist Sitz eines Amtsgerichts und einer Berginspektion und zählt (1880) 3908 meist kath. E. Die Stadt liegt wischen Ausläufern des Teutoburgerwaldes, die hier eine reiche Ausbeute an Steinkohlen, Kohlensandstein, Eisenerz, Galmei, Bleierz und Kalkstein gewähren. Außerdem sind daselbst vorhanden eine Ockerfabrik, eine Stärkefabrik, drei Glashütten für Hohlglas, zwei Dampfmühlen, eine Maschinenfabrik und zwei mechan. Staffelwebereien. — J. gehörte früher zur Diöcese Osnabrück, kam als zur Grafschaft Lingen gehörig 1555 durch Schenkung an Philipp von Spanien, wurde 1632 von Friedrich Heinrich von Oranien erobert und fiel 1703 an Preußen. — Die Landgemeinde Ibbenbüren hat 5254 E.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 519Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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