FeedHoruklee
ErdkundeBrockhaus 1882

Horuklee, s. unter Lotos. Hornkluft, eine quere, von rechts nach links die Hufwand durchsetzende Zusammenhangstrennung des Horns. Die Hornklüfte sind gut zu reinigen, mit Schwefeläther zu entfetten und mit künstlichem Hufhorn auszufüllen. In die gesunde Wand unter der Hornkluft darf ein Hufeisennagel nicht eingeschlagen werden. Hornkraut, s. Cerastium. Hörnli (das), ein Nagelfluhberg im iteten Borzwischen der Töß und der Thur ausgebreiteten Vorlande der Thur-Alpen (s. Alpen, 23), erhebt sich 5 kmöstlich von der Station Bauma der Tößthalbahn im schweiz. Kanton Zürich, dicht an der Grenze von Thurgau und St. Gallen, als bewaldete, teilweise felsige Kuppe zu 1136 m über dem Meere und wird seiner weiten Fernsicht wegen sowohl vom Toggenburg, wie vom Tößthal aus nicht selten bestiegen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 403Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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