Hospitalfieber, Kollektivbezeichnung für gewisse bösartige Fieberkrankheiten, welche vorwiegend in überfüllten und schlecht ventilierten, besonders mit chirurgischen Kranken übermäßig belegten Hospitälern auftreten und mehr oder minder mörderische Epidemien veranlassen können. Man pflegt hierher namentlich den Hospitalbrand (s. d.), die Pyämie (s. d.), den Wundrotlauf (s. Rose) und den Flecktyphus (s. d.) zu zählen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 411Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei