Hyalotypie, eine Manier zur Herstellung von Hochdruckplatten. Die Zeichnung wird in derselben Weise auf einer Glasplatte erzeugt wie bei der Hyalographie (s. d.), doch wird sie nicht geätzt, sondern dient als Negativ zur Erzeugung einer Kopie auf lichtempfindlichem Papier, die dann auf Zink umgedruckt und hochgeätzt wird.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 491Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei