FeedHydroeellulose
NaturlehreBrockhaus 1882

Hydroeellulose, ein Umwandlungsprodukt der Cellulose, welches durch Einwirkung von mäßig verdünnter Schwefelsäure auf Baumwolle, Papier u. dgl. entsteht und angeblich der Zusammensetzung Ci2HI22 Oii entspricht. Die H. unterscheidet sich von gewöhnlicher Cellulose dadurch, daß sie gewisse Farbstoffe, welche von der Cellulose, Baumwolle u. dgl. nicht aufgenommen werden, direkt und ohne Zuhilfenahme eines andern Körpers fixiert. Auf Grund dieser Eigenschaften hat man die Bildung der H. in der Färberei der Baumwollstoffe zu verwerten da die wobei aber große Vorsicht anzuwenden ist, die Gewebe leicht dabei zerstört werden.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 494Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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