FeedHydrolyte (grch.)
NaturlehreBrockhaus 1882

Hydrolyte (grch.), eine Bezeichnung für die in Wasser auflöslichen Mineralien. Die im Wasser leicht löslichen sind nicht sehr zahlreich, da dieselben, wenn sie nach ihrer Bildung nicht besonders vor dem Zutritt des Wassers geschützt sind, gleich wieder vergehen. Es gehören dazu einige Sauerstoffsalze (Soda, Glaubersalz, Thonerdesulfate, Eisensulfate, die natürlich vorkommenden Alaune, Vitriole, Salpeter), sowie einige Haloidsalze, namentlich Chloride (Steinsalz, Sylvin, Salmiah), auch wenige Säuren (arsenige Säure, Sassolin). Andere spärliche Mineralien sind schwer in Wasser löslich, wie z. B. Gips (1 Teil in 400 Teilen Wasser).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 495Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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