Idumäa hieß die südliche Fortsetzung des ostjordan. Hochlandes von der Südspitze des Toten Meeres bis zum Nordende des Alanitan. Meerbusens; dieser Name ging jedoch seit dem 6. Jahrh. v. Chr. auf das südl. Judäa und die südlich angrenzenden Gegenden über, welche während des babylonischen Exils der Juden von den Edomitern besiedelt worden waren. (S. Edomiter.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 530Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei