Imer (Edouard), franz. Landschaftsmaler, geb. zu Avignon 25. Dez. 1828, besuchte zwar mehrere Ateliers bedeutender Künstler, blieb aber in der Hauptsache Schüler der Natur. Er war ein Land— schaftsmaler von feiner Stimmungsfähigkeit und großartiger Auffassung. Seine Motive sind fast aus allen Ländern Europas gewählt. Vorzügliche Werke J.s sind die Ruinen von Crozant, die Wälle von Aigues-Mortes, der Teich von Soumabre (1855), die Gardbrücke (1861), Baumgruppe bei Gizeh, auch lieferte er höchst malerische Ansichten aus Venedig. J. starb zu Harlem 13. Juni 1881.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 548Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei