Hövemeyer (Aug.), Historienmaler, geb. 23. Sept. 1824 zu Bückeburg, besuchte die Akademie in München und arbeitete später im Atelier Schwinds. Sein erstes größeres Gemälde war die Vertreibung aus dem Paradies (1854), welchem die Christnacht, die Sintflut (1862), die Erweckung Kaiser Karls d. Gr. (1872) folgten. H. — Wandmalereien von H. befinden sich im Bahnhof zu Würzburg, im Bundespalast zu Bern, im Museum zu Leipzig und im Direktionsgebäude der Pfälzischen Eisenbahn in Ludwigshafen. Die Sgraffitobilder in einer Villa Conversations-Lexikon. 13. Aufl. IX. u . und die dekorativen Malereien im Polytechnikum zu München gehören zu seinen besten Werken. H. starb 13. Jan. 1878.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 417Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei