In dulci jubilo (lat., oin süßem Jubelo), der Anfang eines alten, halb lateinischen, halb deutschen Weihnachtsliedes (die zweite Zeile lautet: „Nun singet und seid froho), welches aus einer das Leben des Mystikers Heinrich Suso (gest. 1365) enthaltenden Handschrift des 14. Jahrh. stammt und früher irrtmlich dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde (vgl. Hoffmann von Fallersleben, In dulci jubilov, Hannov. 1854); sprichwörtlich soviel wie in Saus und Braus.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 585Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei