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ErdkundeBrockhaus 1882

Jekaterinenstadt oder Katharinenstadt, die größte und wichtigste deutsche Kolonie im russ. Gouvernement Samara, im Kreise Nikolajewsk, 200 km westsüdwestlich von der Kreisstadt, am linken Ufer der Wolga, mit 4654 E., wurde 1765 von dem holländ. Auswanderer Baron Beauregard gegründet und blühte bald auf; die Kolonisten treiben hauptsächlich Landbau, namentlich Weizen⸗ und Tabaksbau. Die Produkte werden auf der Wolga ausgeführt und die Bewohner der Kolonie zeichnen sich durch Wohlhabenheit aus. In J. befindet sich ein Denkmal der Kaiserin Katharina II.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 828Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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