Aalen, Stadt und Oberamtssitz im württemb. Jagstkreise, am Kocher, der Aal und an der Remsthalbahn, von der hier die Brenzbahn nach Ulm abweigt, hat eine Lateinschule und eine Realschule, Wollweberei, Seidenzwirnerei, Schönfärberei, Roterberei, Drahtstiftfabrikation, eine große Eisenahnwerkstätte für Lokomotiven und zählt (1880) 6659 E. In der Umgegend befinden sich Lager von Eisensandstein und Eisenrogenstein. Die Stadt zählte seit 1360 zu den Freien Reichsstädten des Schwäbischen Kreises, bis sie 25. Febr. 1803 an Württemberg fiel. In der Nähe liegt der Marktflecken Eilepderewerfen ar mit 3557 E. und bedeutenden Eisenbergwerken, großer Eisengießerei, Walzwerk, Hohöfen, Maschinenwerkstätte. Vgl. Bauer, «Geschichte und Beschreibung der ehemaligen Freien Reichsstadt A.y (Aalen u. U9.0 1853).