Abertham oder Abertam, Marktflecken in der böhm. Bezirkshauptmannschaft Joachimsthal, am Bistritzbache und am Fuße des Pleßbergs, zählt (1880) 2792 E., welche meist von Spitzenklöppelei, Blumenstickerei und Verfertigung von Blechlöffeln leben. Der Bergbau lieferte früher viel Silber, ist aber jetzt auf Zinn beschränk. In der Umgegend wird der Aberthamer Käse aus Ziegenmilch und Kräutern verfertigt. ů
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 43Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei