Alster, ein nur 52 km langer, aber besonders für Hamburg wichtiger Nebenfluß der Elbe, entsteht im Timl n ruch im Holsteinischen, vereinigt sich bei Naherfurt mit zwei andern Bächen und fließt südwärts auf Harvitehnde u. Bei Eppendorf, kaum 5 km von Hamburg, it die A. 16m breit, bildet dann an dessen Nordseite einen kleinen See, die Große A. oder Außenalster. Der Fluß ist fischreich; seine Schiffbarkeit wird durch 11 Schleusen vermittelt. Unmittelbar nach dem Eintritt in die Stadt erweitert er sich zur Binnenalster, einem viereckigen Bassin von etwa 1750 m Umfang, das mit den umliegenden Promenaden und Straßen einen der schönsten Punkte Hamburgs bildet. Hierauf durchfließt die A. die übrige Stadt und führt ihr Wasser durch mehrere Kanäle oder Fleete der Elbe zu. Diese Fleete liegen zur Zeit der niedrigsten Ebbe halb trocken, da das Wasser der A. nicht ausreicht, sie zu speisen, aber beim Steigen der Flut füllen sie sich rasch mit dem aufströmenden Wasser der Elbe, auf dem dann zahlreiche kleine Rahhdem Brandewon ce die vermittels einer nach dem Brande von 1842 erbauten Kammerschleuse in die A. und wieder zurück gelangen können. Seit jenem Brande dient ein Teil des Alsterwassers dazu, in unterirdischen Abzugskanälen den Unrat der Stadt in die Unterelbe zu führen.