Andromdda war nach der griech. Sage Tochter des äthiop. Königs Kepheus und der Kassiepeia. Als letztere si einst prahlerisch rühmte, daß sie die Nereiden an Schönheit übertreffe ehten die beleidigten Göttinnen um Rache bei Poseidon, der ein Meerungeheuer sandte, welches dem Lande Verderben drohte. Das Orakel des Ammon that den Ausspruch, des Gottes Zorn könne nur besänftigt werden, wenn n A. dem Ungeheuer zur Beute brächte. Die Athiopier zwangen nun den dm dazu. An einen Felsen geschmiedet, ward A. dem Ungeheuer preisgegeben. Hier erblickte sie Perseus (. d.), der, von der Schönheit der Jungfrau gerührt, das eiehe nern zu erlegen versprach, falls man ihm dieselbe vermählen wolle. Gern versprach es der Vater, und Perseus bestand das Abenteuer. Von der Athene ward A. unter die Sterne versetzt. Sophokles und Euripides haben die Sage in Tragödien behandelt. Auch gibt es noch Vasenbilder, Wandgemälde und Reliefs, welche sie darstellen. In neuerer Zeit hat namentlich Corneille die Schicksale der A. zum Gegenstand eines Dramas «Andromèdes (Par. 1650) gemacht. — Das Sternbild A. am nördl. Himmel wird auf den Sternkarten durch eine Jungfrau mit ausgebreiteten Armen dargestellt.