Anthriscus (Kerbel), eine von Persoon aufgestellte Pflanzengattung aus der Familie der Doldengewächse, welche aus zweijährigen Arten mit drei⸗ bis vierfach fiederschnittigen Blättern, weißen Blüten und linealen, geschnäbelten, ungerippten Früchtchen besteht. Eine im südöstl. Europa heimische Art, der Suppen⸗ oder Küchenkerbel, auch Kerbelkraut und Suppenkraut genannt, A. Cerefolium Hofm., eine zierliche Pflanze mit gestreiftem, dünnem, über dem Knoten behaartem Stengel, hellgrünen, eigentümlich und angenehm süßlich-aromatisch duftenden Blättern und wenigstrahligen Dolden, wird allenthalben in Küchengärten als Suppenkraut und Küchengewürzpflanze gebaut und verwildert daselbst leicht, sodaß er als Unkraut auftritt. Man benutzt das frische Kraut im Frühjahr auch mit zur Bereitung der frischen Kräutersäfte, welche in dieser Jahreszeit von Arz-Conversations-Lexikon. 13. Aufl. I. ten i errdnet Personen häufig als stärkendes Mittel verordnet werden. Aus den Samen wird ein ätherisches oOl, Kerbelöl, gewonnen. Außer dieser Kulturpflanze gehören zur Gattung A. mehrere in Deutschland häufige Unkräuter, nämlich A. silvestris Hohm., der wilde Kerbel oder Pferdekümmel, eine sende Wlanz in Grasgärten und auf Wiesen wachsende Pflanze mit gefurchten, hohlen, 1,24—1,50 m hohen Stengeln, großen, dunkelgrünen Blättern, mehrstrahligen Dolden und glatten Früchten, und der gemeine Kerbel, A. vulgaris Pers. mit stacheligen Früchten, welcher auf Schutt und wüsten Plätzen wächst. A. silvestris und A. Cerefolium werden in einigen Gegenden als Gemüse gegessen. bedeutet in zahlreichen Zusammensetzungen Menschen . .., den Menschen betreffend, wie z. B. (außer den folgenden Artikeln) menschlichen Nörner⸗ Chemie in Bezug auf den chentunchtu örper; Anthropophobie, Menschen 0 — u. s. w.