Apium L., Pflanzengattung aus der Familie der rmit pendich e (Umbelliferen), zweijährige Kräuter mit verdickten Wurzeln, gefurchten, ästigen Stengeln, fiederlappigen Blättern und kleinen, lüten. Die Hülle der Dolde ist teils wenigblätterig, bei den meisten Arten dagegen, z. B. bei dem Sellerie E sie. Die Blüten haben einen undeutlichen Kelchsaum und ganzrandige abgerundete Kronenblätter. Die Frucht ist rundlich, fast zweiknöpfig, kahl, mit fünf fadenförmigen Rippen auf jeder Hälfte Zu dieser wel gehört der Sellerie, A. graveolens L., welcher in fast ganz an Me an steinigen, feuchten und quelligen Orten, am Meeresstrande sich hier und da wild wachsend findet, außerdem aber fast überallangebaut wird. Die wilde Pflanze hat eine schmächtige, holzige Wurzel. Der Sellerie hat breitlappige, hellgrüne, eigentümlich gewürzhaft riechende und schmeckende Blätter und achselständige, kurzgestielte Dolden kleiner grünlicher Blüten. Die durch die Kultur fleischig gewordene Wurzel wird zu Salat benutzt und wurde früher als eröffnendes, Harn und Blähunen treibendes und den Monatsfluß beförderndes ittel gebraucht; auch die Früchte waren sonst unter dem Namen „Wittanent offizinell. Der Sellerie war in seiner Wirksamkkeit schon den alten Griechen bekannt; seine Blätter wurden von ihnen zu Kränzen für die Sieger in öffentlichen Spielen benutzt.