Antigönus Gonätas, König von Macedonien, Sohn des Demetrios Poliorketes (s. d.), dem er in seinen Kämpfen rühmlich zur Seite stand, behauptete sich, als dieser Macedonien (288) verloren hatte, in einem Teile Griechenlands und vermochte 277 v. Chr. in dem von seinem 283 v. Chr. verstorbenen Vater Demetrios früher besessenen Macedonien sich dauernd festzusetzen. Einen Heerhaufen der Kelten, die damals die Balkanhalbinsel heimsuchten, gelang es ihm zu vernichten; aber der aus Italien zurückgekehrte Pyrrhos von Epirus (274 und 273) bemächtigte si en feitand Um so mehr hob sich A. dacht er sein Land nach Pyrrhos' Abzuge nach Griechenland wiedergewonnen hatte, nach dessen Tode (272). Seine Waffen mußten sich später namentlich gegen die Ptolemäer wenden. Es gelang ihm, die Herrschaft über viele Städte Griechenlands zu behaupten. Auch Athen mußte wieder (262) macedon. Besatzung aufnehmen. Dagegen gelang es dem A. nicht, die Ausbreitung des 280 neu erstandenen Achäischen Bundes zu hintertreiben. A. starb 80jährig 239 v. Chr.