Antraigues, kleine Stadt mit 1430 CE. im franz. Depart. Ardeche, 36 km westlich von der Hauptstadt Privas, jenseit der gegen Südosten nach Rochemaure am Rhone streifenden Montagne du Coiron, ist nach Rochemaure der pittoreskeste Punkt der durch ihre vulkanis Ort Gebilde berühmten Landschaft Vivarais. Der Ort liegt, überragt von dem hohen Turme eines verfallenen Schlosses, auf einer gewaltigen Basaltmasse, die aus dem Krater (Coupe) des erloschenen Vulkans Aisac geflossen ist. Den Fuß dieser Massen unterwaschen drei reißende Bäche, die Bize, der Mas und die Volane, wovon A (Entres aigues; Inter aquas) seinen Namen itien A. beherrscht den Eingang eines dreifach geteilten Thalgrundes mit dem 560 m langen, von Basaltsäulen gebildeten Riesenweg (Chaussée de géants).