Ariadne war die Tochter des Minos, Königs von Kreta, und der Pasiphaé. Als ihr Vater dem Herrscher von Athen den und sihen Tribut von jährlich sieben Jünglingen und sieben Jungfrauen als Opfer für den Minotaurus abgenötigt hatte, ließ sich Theseus, als nach seiner Ankunft in Athen der 1, unler d Tribut von neuem abgeschickt wurde, unter die Zahl der zu Opfern bestimmten Nualng aufnehmen, um das Ungeheuer zu töten und auf diese Weise sein Vaterland von dem Tribut zu befreien. A., die ihn liebte, gab ihm ein Garnknäuel, um sich aus den Irrgängen des Labyrinths, in welchem der Minotaurus hauste, wieder herauszufinden. Nach vollbrachter Heldenthat flüchtete er mit A., die aber auf der Insel Naxos von den Pfeilen der Artemis getötet ward. Nach anderer 20ros fand Dionysos die von Theseus auf Naxos Verlassene und vermählte sich mit ihr. Nach ihrem Tode erhob sie Dionysos unter die Unsterblichen und versetzte die Krone, welche er ihr bei der Vermählung gegeben, unter die Gestirne. Von den bildenden Künstlern ward der Moment ihrer Verzweiflung, in welchem A., von Theseus verlassen, auf Naxos sich allein findet, ebenso der, wie sie engeschlafen von Dionysos aufgefunden wird, Wüungr dargestellt, dann besonders auch ihre Vermählung mit Dionysos und wie sie von Bacchanten dert Dat auf einem Wagen fährt. Das Meisterwerk Danneckers zu Frankfurt a. M. stellt A. auf einem Panther dar. — A. ist auch der Name des 43. Asteroiden. (S. Planeten.)