Abtraufe, f., 1. frz. dégouttement, m., égout, m., engl. eaves, lat. stillicidium, s. v. w. Tropfenfall. — 2. frz. gargouille, f. engl. gargoil, auch Schnauze genannt; s. v. w. abstehender Dachrinnenausguß. Fig. N¹ 28 stellteine normännische steinerne Abtraufe in Bar⸗ ö celona aus dem 11. Jahrh., 3 Fig. 29 eine blecherne aus dem 18. Jahrh. aus Leipzig Sig. 28. Abtraufe. dar. Jetzt sind sie in den meisten Städten gesetzlich verpönt und durch Fallrohre ersetzt; s. auch d. Art. Wasserspeier.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 28Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei