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BaukunstBau-Lexikon 1881

Adlerschnabel, m. (Bauk.), griechisches Glied, s. Fig. 69, namentlich an dorischen Pilasterkapitälen vorkommend, als Ueberschlag stehender Schilfblätter bemalt; auch stehende Hohlkehle mit vollem Ueberschlag genannt; s. übrigens d. Art. dorisch und Kymation, sowie d. Art. Capota. Der Dreiviertelstab (s. d.) wird hier und da fälschlich Adlerschnabel genannt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 46Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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