Hohenstaufen, 80 von 1276 E. im württemb. Donaukreise, Oberamt Göppingen, am ße des 682 m hohen Felskegels Hohenstauen, einer 7 km im NO. von Göppinger und 15 Kkm westlich vom Steilrande des Aalbuches vor der Alb stehenden Jurakalkmasse, auf welchem einst die Stammburg des Kaiserhauses der Hohenstausen stand. Sie wurde 1080 von Friedrich von Büren auf dem Grunde einer frühern Burg erbaut, in dem Bauernaufruhr 1525 zerstört und nachher, um Bausteine zu gewinnen, allmählich abgetragen, sodaß sie jetzt spurlos verschwunden ist. An Württemberg gelangte sie 1323 als Reichspfandschaft, welche nicht wieder eingelöst wurde.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 319Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei