FeedAlarena
BaukunstBau-Lexikon 1881

Alarena, f. arabisch, Wandschränkchen, kleine Nische, rechts und links in den Laibungen der Portale von Moscheen, Sälen etc., sowie auch in den Spindelwänden steinerner Treppen, um die Pantoffeln, die der Muselmann bekanntlich stets beim Eintritt zu Vornehmen od. in heilige Räume ablegt, hineinzustellen. à la grecque, frz., m. (auch frette, frete, f. engl. frét, trett, broken battoon), gebrochener Stab, Verzierung für laufende Friese, Einfassungen etc.; s. Fig. 130—133; Fig. 130. 131. 132. 133. häufig verwechselt mit dem aus runden Linien bestehenden Mäander; s. a. d. Art. Labyrinth. Alaise, alèse, alèze, f.,frz. (Tischl.), Beistoß; die französischen Tischler verstehen darunter bes. 1. den schmalen Bretstreif, der beigestoßen werden muß, wenn das zu einer gestemmten Füllung bestimmte Bret zu schmal ist. — Das letzte Dielenbret der Wand entlang. Alamandine, almandine, f., frz., Almandin. Alameda, f., span., eig. Reihe von Ulmen od. Schwarzpappeln, aber auch auf Alleen aus anderen Bäumen übertragen, ja selbst für alle Arten Spaziergänge und sogar für Garten gebraucht. Alamin, m., arab., Bauinspektor, bauführend. Architekt. Alamo, span., Alamus, m., lat., Ulme, Schwarzpappel etc., daher Alameda, s. d.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 72Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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