Album. n., lat., bei den Römern weiße, mit Gips überzogene Tafeln zu öffentlichen Bekanntmachungen, daher später Verzeichnisse, Kataloge u. dgl. so genannt wurden; endlich Verzeichnisse von Mitgliedern einer Gesellschaft, Besuchern eines Ortes, Freunden des Besitzers eines A.s, und so übertragen auf Stammbücher, Sammlungen von einzelnen Aufsätzen u Gedichten, auch v. Handzeichnungen als Erinnerungszeichen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 74Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei