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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Albumin, u., frz.albumüne, f. engl. albumen, Eiweiß (Chem.), ist ein in kaltem und bis 50e warm. Wasser löslicher, im Pflanzen- und Thierreich vorkommender, aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff u. Stickstoff nach komplizirten Verhältnissen zusammengesetzter Körper, nicht flüchtig, nicht krystallisirbar. Erbildetein Hauptnahrungsmittel für den thierischen Organismus. In der Technik dient bes. das Eiweiß der Eier zum Klären von Flüssigkeiten, indem das A. in der Wärme (bei 77, C.)fest wird, gerinnt oder koagulirt, dabei alle Verunreinigungen umhüllt und mit denselben als Schaum von der Oberfläche der Flüssigkeit abgenommen werden kann; ferner dient das A. zum Grundiren beim Vergolden, zum Appretiren von Geweben und mit Kalk versetzt als Kitt. M

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 74Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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