Feedanpappen
BaukunstBau-Lexikon 1881

anpappen, anpechen, anpfählen, s. Pappe, Pech, Pfahl etc. unpassen, frz. ajuster, adapter, engl. to fit, to adapt, s. v. w. passend machen. Die Größen der Haupträume eines Gebäudes müssen dem vorliegenden Bedürfnis, die Lage derselben der Lokalität und der Lage des Bauplatzes nach den Himmelsgegenden, die Lage und Größe der Nebenräume den Haupträumen, die Lage der Treppe der innern Eintheilung u. der Zugänglichkeit von außen, das Außere muß der inneren Eintheilung und den Umgebungen, die Konstruktionsweise dem vorhandenen Material und dem Standpunkt der Technik angepaßt sein. Jeder einzelne Theil muß der Gesamtheit, jede Verzierung dem Hauptkörper etc. angepaßt werden, damit ein schickliches, zweckmäßiges und gut durchdachtes Bauwerk entstehe.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 117Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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