Aquarell, n., frz. aquarelle, f., engl. water-colour. Aguatorial, painting, altengl. limning. Malerei mit Wasserfarben. festigtes Fernro Im engern Sinn versteht man unter Aquarell bes. ein Aquidistante ganz od. doch größtentheils mit durchsichtigen Farben, also Aquila, f., la Saftfarben, ausgeführtes Gemälde. Ist es nicht ganz in Aquilaria a Farben ausgeführt, sondern mit Tusche, Indigo, Sepia, Adlerholz. Neutraltinte od. dergl. untermalt od. mit Bleistift unter⸗ Aquilatatioi schraffirt und blos mit Lasurfarben überzogen, so verdient von einander. es eigentlich nicht den Namen eines A.s, sondern ist blos Aquilaterun eine kolorirte Zeichnung. Näheres über Technik des A. s. 3. B. ein gleichse im Art. Wasserfarben. Aquilegia. f n., frz. aiguière, f., . ein auf Felder oder geleiteter kleinerKanal. — 2. Jeder Wasrhaupt, bes. Viehtränke, Wassertrog, auch „Behälter zu Aufnahme lebender Wasserzen angelegt, besteht ein A. zunächst in einer en großer Bassins, die mit Süßwasser od. espeist werden, daß das Wasser immer in ot. Da mit der sonstigen Größe auch dieTiefe e sein muß, so müssen auch die Wände und hachtung u. Besichtigung von der Seite, in gebrachten Glastafeln je nach dem Wasser-Stärke abewogen und alle Fügungen ze. estellt sein. Um nicht blos den Thieren die bung, die nöthigen Unterschlüpfe etc. zu gemauch den Eindruck einheitlich zu gestalten, egel nicht nur die Innenseiten der Bassins, ie an den Glasscheiben entlang laufenden Publikum mit künstlichen Felsen in Form ausgestattet; bei beschränktem Raum, wo u. Gänge in Geschosse über einander genüssen, ist der Entwurf eines A. zwar eine über auch der dankbarsten Aufgaben. Man läßt die Gänge auf-u. absteigen, sich winden etc., bringt hohe Klüfte, Felsentreppen, Tunnels, Brücken, Stege etc. an (s. Fig. 224). Bei der Konstruktion selbst wird man allerdings die Felsen meist in der Art von Bruchsteinen ausführen, welche die Gegend besonders darbietet, an vielen Stellen aber, wo keine große Festigkeit nöthig ist, kann man mit Tuffsteinen, Tropfsteinen etc., sowie da, wo das Wasser nicht hinkommt, auch mit Stuck,wo es hinkommt, mit Cementguß u. in Cement modellirten Stücken nachhelfen, wird aber auch viel Eisen verwenden müssen, welches besonders gut gegen Rost zu verwahren ist. — Diese Aquarien, deren erste größere zu Hamburg, Berlin, Hannover etc. errichtet wurden, fanden so viel Anklang, daß sie auch im kleinen nachgeahmt wurden, bes. in Parks, inWirthshausgärten etc. und auch en miniature als Glas- oder Metallbehälter mit kleinen Tufffelsen, einem kleinen Springbrunnen, allerlei Wasserpflanzen und Fischen, Muscheln, Eidechsen etc.; diese moderne Zimmerverzierung ist manchgfähig und eines der schönsten Motive zur tion von Räumen, die zu Benutzung für Badezimmern etc. bestimmt sind. (sc. jus), n., lat., im Mittelalter das Recht, enutzen. f., Kupferätzmanier zu Nachahmung geingen, ähnlich der schwarzen Kunst. 1.) frz. Equateur, m., engl. equator line, einer drehbaren Kugel durch eine dieselbe rechtwinklig mit der Drehungsachse durch-— »ne beschrieben, so auch in Bezug auf die „n., ein auf einem eingetheilten Kreis be⸗ 'hhr zum Gebrauch der Astronomen. e, f., (Math.) s. Parallele. at., Adler, s. d. Art. Adlerpult und Aétos. gallocha, f., lat. (Bot.), siehe den Art. n, f., gleiche Entfernung zweier Parallelen. m, n., eine gleichseitige geometrische Figur, eitiges Dreieck. f., lat., s. Akelei. Röhrmeister, griech. Hydrologos.