FeedAsphaltlack
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Asphaltlack, m., frz. laque m.àl'asphalte, engl. black Japan. Auf 1kg. Asphalt nimmt man ¼ Kkg. Terpentin u. ½ kg. Leinölfirniß. Der Asphalt wird geschmolzen, das heiße Leinöl und nach halber Abkühlung das mäßig erwärmte Terpentin zugesetzt. Das damit behandelte Holzwerk widersteht schon nacheinmaligem Anstrich jeder Witterung. Da der A. durch Erwärmung sehr dünnflüssig wird, so kann man mit wenig Kosten große Flächen überzziehen, z. B. dem Schlagregen ausgesetzte Giebel, feuchte Mauern, Ziegeldächeree. Auchzum lebergießen d. Mörtels Hohl⸗- und Firstziegeln, nachdem derselbe getrocknet ist, zum Anstreichen der Essen, der eisernen Röhren, die über das Dach hinausragen, zum Dichten der inneren Flächen pvon Cisternen re. ist er brauchbar.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 168Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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