Aufhau, m. (Kriegsb.). So nennt man beim Miniren eine in einer Schacht- oder Galerieverkleidung gemachte Offnung, um durch dieselbe hindurch eine sich abzweigende Galerie anstecken zu können. Aus Fig. 278 ist ersichtlich, wie man den A einer Getriebegalerie unter einem Winkel von 60ausbaut, Fig. 279 zeigt die Konstruktion des Aufhaues einer Schurzgalerie unter gleichem Winkel. ε.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 185Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei