Aufsatz, m., 1. frz. ajutage, ajutoir, ajoutoir, engl. ajutage, adjutage, an die Offnung von Springbrunnenröhren zu schraubendes Röhrenstückchen mit Verzweigungen re., durch welche man das Wasser zwingt, allerlei Figuren zu bilden. — 2.frz. Ccuronnément, m., placard, engl.top, erowning, Vasen, Figuren, Knöpfere., auf Simsverkröpfungen, Brüstungspostamente etc. aufgesetzt. — 3. s. v. w. Aufbau. — 4. s. v. w. Afterramme. — 5. Aufsah, m. (Kriegsb.). Ein ca. 10 cm. ins ◻ starkes Stück Mreuzholz, welches beim Bau fallender oder steigender Minengalerien im Getriebebau zum Einwiegen beim Verlegen der Thürgerüstschwellen auf diese aufgesetzt wird. Das Holz hat eine Einklinkung, deren Tiefe sich nach dem betr. Steigerungsverhältnis richtet. Beim Verlegen der Schwellen in Galerien mit Schurzrahmen benutzt man zum Einwiegen den ebenfalls nach dem Steigungsverhältnis geschnittenen, ca. 28 em. langen Aufsatzkeil.