aufhauen, 1. (Schmied.) einen Eisenstab aufhauen, österreichisch schröpfen, frz. dentéelér, eréneler, engl. to notch, to tooth, Vertiefungen in denselben einhauen, um ihn zu einer Feile zu verwenden oder damit er besser in Holz- od. Mauerwerk hafte, z. B. die Füße der Klammern werden aufgehauen. — 2.(Steinm.) auch aufrauhen, aufstocken, frz. layer, granuler, engl. to tooth; mit dem Stockhammer (s. d.), s. v. w. Flächen rauh hauen, z.B. den Grund einer mit Ornamenten versehenen Füllung, — 3. frz. retailler, engl. to cut again, to cut a-new, alte Feilen wieder schärfen. — 4. (Klempn.)frz. emboutir la töle, Löcher oder Figuren in ein Blech schlagen. — 5. (Zimm.) ein Gebäude gleich da, wo das Holz gefällt wurde, abbinden. — 6. s. aufpicken. — 7. (Kriegsb.) Benennung für die zu Herstellung eines Aufhaues (s.d.) nothwendigen Arbeiten. Sie bestehen, außer dem Durchschneiden der Galerie-, resp. Schachtverkleidungen, im Abfangen der e ihrer Unterstützung beraubten Verkleidungstheile und des neu entstandenen Ortes Ete.