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GeschichteBau-Lexikon 1881

Barntta, ein wohlriechendes schwarzes Holz aus Guayana. Barbacane, f., oder barbanon, m., frz., I. engl. barbacan, barbycan, ital. barbacanone (Kriegsw.), nach innen sehr stark erweiterte Schießscharte für Flintenfeuer. — 2. Mit Schießlöchern versehene Mauer, welche unterhalb des Hauptwalles alter Festungen rings herumlief u. bei den Deutschen Zwinger genannt wurde. Später trat die Fausse-braie an ihre Stelle, jetzt nennen die Franzosen barbacane oder contre-mur die vorgeschobenen Werke vor den Thoren od. vor schwachen Stellen der Mauer; kleinere Brückenköpfe etc. — 3. engl. wéeper, schmales hohes Loch, welches zum Ablaufen des Wassers durch eine Futtermauer geht. Barbara, St., 1. Schutzheilige der Artillerie etc.; s. in M. M. a. W. — 2. frz. Sainte-Barbe, die Pulverkammer der franz. und span. Kriegsschiffe. Barbaricarius, m., lat., frz. barbaricaire; so hießen bei Römern und Griechen sowie im Mittelalter Künstler, welche im Geschmack der Ausländer, besonders der vorzugsweise Barbaren genannten Phrygier, arbeiteten (Darbarica opera verfertigten), besonders Verfertiger u. Vergolder der Waffen, sowie Tapetenwirker, die aus Goldfäden Figuren einwirkten. Barbe, f., frz., 1. Bart (s. d.). — 2. Barbe du pêne, der Angriff, s. d. und d. Art. Schloß. — 3. Der Grat an geschnittenen Blechen etc. — 4. (Schiffb.) der Spließgang. — 5. Barbe du stenon, Aechselung des Zapfens. Barberry-wood, s.,engl., das Berberitzenholz.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 255Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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