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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Bei der Tränkung der Bahnschwellen auf der Berlin-Hamburger Bahn nahm IKbm. Eichenholz durchschnittlich 6,435 Pfund, Kupfervitriol auf. Bei trockener und warmer Witterung nahm 1Kbm. Kiefernholz 7,194 Pfund Kupfervitriol aus einer Lauge von 3BE. auf, ganz gleiches Holz bei feuchter, kalter Witterung nur 5,4 Pfd. derselben Lösung. Versuche mit Anwendung von Laugen verschiedener Stärke haben ergeben, daß im Durchschnitt 1 Kbm. Kiefernholz bei 6C Baumé 9,30 Pfund Kupfervitriol aufnahm. c) Eisenvitriol-Lösungen (schwefelsaures Eisenoxydul in Wasser gelöst) werden von 6² BE. u. zwar 500 g. Eisenvitriol auf 9 Kg. Wasser angewendet; ihre Wirkung ist theils schon erwähnt. Um den Zutritt der Luft u. des Wassers in die Poren des Holzes vollständig zu verhindern und dadurch die Bedingungen der Fäulnis zu beseitigen, muß man sie mit solchen Substanzen anfüllen, welche im Wasser unlöslich sind, und daher durch die wiederholten od. andauernden Einwirkungen desselben weder aufgelöst noch ausgewaschen werden können. Diesen Voraussetzungen entsprechen die erwähnten Metallsalz-Auflösungen für sich allein nicht. Es sind nämlich alle in das Innere des Holzes zu schaffenden Stoffe, welche sich an den Wandungen der Poren desselben gehörig fest ablagern sollen, kaum auf anderem Wege einzubringen, als mit Hülfe von Auflösungsmitteln, worauf sie natürlich, indem man sie wieder auflöst, auch wieder herausgespült werden können; es sei denn, daß sie im Innern eine solche chemische Veränderung erlitten hätten, daß sie in unauflösliche Verbindungen übergegangen sind. Dies ist dadurch zu erreichen, daß man das Holz nach einander mit zwei verschiedenen Substanzen tränkt, von denen jede einzeln für sich in Wasser löslich ist, die aber, nachdem sie in das Holz eingedrungen sind, in demselben chemisch so auf einander wirken, daß sie einen unauflöslichen Niederschlag bilden. Diese Methode, zuerst von Payne angewendet, wurde nach ihm das Paynisiren des Holzes genannt. Payne wendete zunächst als erste Auflösung Eisenvitriol in Wasser, als zweite Auflösung Chlorcalcium-Lösung an, wodurch sich im Innern des Holzes schwefelsaurer Kalk(Gips) und Eisenchlorid bildete. Später schlug er vor, zur ersten Tränkung eine Auflösung von Schwefelcalcium oder von Schwefelbarium zu verwenden, und diese dann durch Behandlung mit Eisenvitriol in schwefelsauren Kalk (Gips), in schwefelsauren Baryt und in Schwefeleisen zu verwandeln, weil diese Salze in Wasser nicht löslich sind. Von all diesen von Payne vorgeschlagenen verschiedenen Methoden ist aber keine mehr in Gebrauch, und das von ihm in der Theorie zwar richtg gelöste Problem blieb für die Praxis noch immer ungelöst. IV. Ueberzüge gegen das Eindringen der Nässe. 1. Gegen feuchte Luft. Kommt es nur darauf an, freistehendes Holzwerk im Innern der Gebäude gegen Eindringen feuchter Luft zu schützen, so kann man sich verschiedener Anstriche bedienen, bei denen weder Oele noch Harze das Bindemittel der Farbestoffe bilden. a) Leimfarben (s. d.) genügen zum Anstreichen der Hölzer im Innern der Gebäude gegen das Eindringen von Dämpfen od. feuchter Luft, in den meisten Fällen. p) Milchfarben haben manchen Vorzug vor Leimfarben; s. darüber d. Art. Anstrich B. V. 54. c) Milch- und Käsefarben geben einen überaus dauerhaften Holzanstrich; s. d. Art. Anstrich B. V. 55. d) Der finnische Anstrich, sowohl im Innern als auch im Freien verwendbar; s. d. Art. Anstrich B. V. 42. 2. Gegen wirkliche Nässe. Bei Hölzern im Freien, welche dem Eindringen der Nässe ausgesetzt sind, od. zum Theil unter Wasser od.in der Erde stehen, muß das Bindemittel der Farbstoffe aus trocknenden Oelen oder Harzen bestehen; s. d. betr. Art. a) Oelfarbenanstrich bildet, so lange das mit der Basis (Blei- oder Zinkoxyd) verbundene Oel noch nicht verflüchtigt ist, einen gegen die Nässe vollkommen schützenden Ueberzug. Die anzustreichenden Hölzer müssen jedoch ganz trocken sein und werden, damit den Farben das zur Bindung derselben erforderliche Oel nicht entzogen wird, vorher mit heißem Oel getränkt. Im Innern der Gebäude genügt ein zweimaliger Anstrich, während Hölzer, welche dem Einfluß der Witterung ausgesetzt sind, viermal angestrichen werden sollten. Festigkeit und Zusammenhang des Oelfarbenanstrichs wird vermehrt, wenn man den dritten Anstrich anstäubt (s. d.), dann zum vierten Mal anstreicht; s. auch d. Art. Anstrich 58, 62, 66. b) Balsam anstrich. Wirdstatt des Leinöls Kopaivabalsam genommen und zu 28 Gewichtstheilen von demselben ! Gewichtstheil J Jungfernwachs zugesetzt, so giebt dies einen Anstrich, welcher in das Holz tief eindringt u. zugleich die Farben vor Oxydation oder irgend einer chemischen Veränderung, welche durch den Zutritt der atmosphärischen Luft herbeigeführt wird, schützt. c) Auch die mit Leinöl geriebenen Farben erhalten eine längere Dauer, und es wird deren Nachdunkeln verhindert, wenn man dem Leinöl etwa ½ seines Gewichtes Wachs zusetzt. Das Wachs muß vorher in Terpentinöl aufgelöst und dem Leinöl kalt zugesetzt werden; s. d. Art. Anstrich 67 und Wachsfarben. d) Theeranstriche sind die üblichsten zum Schutz beschlagener od. geschnittener Hölzer, welche Wind u. Wetter ausgesetzt sind. Der Steinkohlentheer ist dazu in vielem Bezug am geeignetsten, indem er, aus Harz und flüchtigen Oelen bestehend, leicht trocknet und einen festen und dabei biegsamen Meberend bildet. S. auch Art. Anstrich 39, 40. Der Holztheer eignet sich zwar zum schützenden Anstrich von Holzwerk im Freien vorzüglich, bleibt aber, da er Holzsäure enthält, die an der Luft nicht trocknet, sehr lange weich u. klebrig. Wird die in dem Holztheer enthaltene Holzsäure nach Art. Anstrich 41 durch Zusatz von Schlämmkreide zersetzt, so wird der Anstrich fest u. trocken. Bezüglich der Theeranstriche gilt im allgemeinen, daß dieselben, indem die in den verschiedenen Theeren enthaltenen Oele in hoher Temperatur sich verflüchtigen, nur eine kurze Reihe von Jahren als Schutzmittel gegen das Eindringen der Nässe sichern und deshalb von Zeit zu Zeit wiederholt werden müssen. Die Erfahrung lehrt, daß es immer von Nutzen ist, Theer-od. Theerkittanstriche mit feinkörnigem Quarzsand zu bestreuen, so lange das warm aufgetragene Deckmaterial sich noch in Fluß befindet. Auch ist zu bemerken, daß Holz, welches nicht ganz trocken war, als man den Oelfarben- oder Theeranstrich aufbrachte, sehr leicht innerlich verstockt. e) Asphalt, Mineral- und Bergtheer wird wie Steinkohlentheer verwendet; s. d. Art. Asphalt XIV. und Anstrich 43, 44. f) Wasserglasanstrich wird zwar vielfach als Schutzmittel gegen eindringende Nässe empfohlen, aber die in dem Wasserglas in aufgelöstem Zustand befindliche Kieselerde dringt in den Holzkörper nicht ein, sondern lagert sich auf der Oberfläche desselben ab und verliert, einmal aufgetrocknet, mit der Zeit allen Zusammenhang. Der Anstrich, im Anfang glänzend wie Firniß, wird schon nach kurzer Zeit matt u. läßt unbedeckte Stellen erkennen, und später, bes. im Freien, erscheint die darin enthaltene aufgelöste Kieselerde als trockenes Pulver, welches leicht abgerieben werden kann, sogar von selbst herabfällt. Es kann daher der Anstrich mit Wasserglas keinen dauernden Schutz gegen die Nässe gewähren; s. Anstrich B. I., 34. V. Zweckmäßige Searbeitung u. Zusammensetzung der Holztheile. In Vorstehendem sind die Methoden angegeben, welche dazu dienen, um das Holz in unbearbeitetem Zustand so zu präpariren, daß es sich später nicht mehr leicht wirft, schwindet, reißt od. fault. Aber auch durch das Verfahren bei der Verarbeitung des Holzes vermag man diese üblen Erscheinungen entweder zu verhüten od. doch zu vermindern, wenn man nachstehende Regeln befolgt: tafelflächen die Fasern der einzelnen die Tafeln bildenden Breter nicht sämtlich nach einer Richtung laufen, sondern bringe darin eine regelmäßige Abwechselung an, so daß z. B. das Wurzelende des einen Bretes neben das Zapfenende des andern kommt, das eine Bret mit der Kernseite, das andere mit der Splintseite nach oben liegt etc., wodurch das Streben der Tafeln, sich zu werfen, gegenseitig einigermaßen neutralisirt wird. b) Wenn es sehr darauf ankommt, daß Holztafeln gut stehen, so begnüge man sich nicht mit dem unter à empfohlenen Wechsel, sondern man schneide die Breter der Länge nach aus einander uhentferne den oft rissigen Kern ganz; ebenso entferne man den eigentlichen Splint u. leime dann die so übrig bleibenden Theile wieder zusammen. Da nämlich Kern und Splint verschiedene Dichtigkeit haben u. sich anders werfen, auch anders schwinden als das dazwischen stehende Holz, so wird durch dieses Verfahren eine mehr homogene Masse erzielt, welche weniger ungleich wächst und schwindet. Die ausgeschnittenen Kerntheile können dann ebenfalls zu homogenen Tafeln verleimt werden, u. ebenso die abgeschnittenen Splinttheile, wobei letztere allerdings weiche Tafeln ergeben.Oder man schneide mindestens die Breter der Länge nach auf u. verleime sie dann wieder so, das die Kernseite des einen Stücks mit der Splintseite des andern Stücks zusammengebracht wird; s. oben. Da das Schwinden des Holzes in der Richtung der Spiegelflächen, also in der Richtung der Radien des Holzstammes, viel geringer ist als in der Richtung der Jahrringe, so wird Holz, welches man nach der Richtung der Spiegel aufspaltet, eine geringere Neigung zum Werfen haben, als wenn es, wie gewöhnlich geschieht, durch parallele Schnitte aus Stämmen geschnitten wird. Stets läßt es sich freilich nicht ermöglichen, daß man die Spiegelfläche auf die Oberfläche des bearbeiteten Gegenstandes bringt, weil mehr Abfälle entstehen, weshalb man auch Breter nicht auf diese Weise gewinnen kann. Man macht jedoch gute Fensterrahmen aus schlichtem gespaltenen od. gerissenen Eichenholz. c) Wenn kleine Holztafeln genau eben bleiben sollen, wie z. B. Druckformen, Billardböden, Tapetenthüren und dergl., oder wenn andere Gegenstände die ursprüngliche Gestalt nicht ändern sollen, wie Doggen, Walzen etc., so verleime man dieselben aus mehreren Holzstücken nach ihrer Dicke. Bei ebenen Gegenständen wechsle man mit harten u. weicheren Hölzern ab u. verleime dieselben so, daß sich die Richtungen der Holzfasern kreuzen. Aus demselben Grund, um das Werfen zu verhüten, muß auch fournirtes Blindholz aufbeiden Seiten fournirt werden. An Schubkästen, Thüren etc., wo man Tannen-, Pappel- oder Lindenholz als Blindholz verwendet und dasselbe des gefälligen Aeußeren wegen mit Nußbaum-, Mahagonifournieren etc. verkleidet, werden sich diese Flächen leicht werfen u. hohl ziehen, wenn man nicht auch die inneren Seiten mit hartem Holz fournirt, wozu gewöhnlich des billigeren Preises wegen Rothbuchenfourniere od. Eichenholzfourniere verwendet werden. Bei größeren Flächen, als Fuß-u. Parkettböden, Billardblättern etc., welche möglichst eben bleiben sollen, wendet man keine ganzen Tafeln an, sondern setzt solche Flächen ihrer Breite und Länge nach aus einzelnen kleineren Holzstücken zusammen. d) Die Zusammensetzung auf Nuth u. Feder, wodurch dem Holz Spielraum zur Bewegung gelassen wird, ohne daß dadurch die Fläche undicht wird, s. im Art. Holzverbindungen. e) Gleichen Zweck erfüllt die Verbindung mit Einschubleisten, die Einstemmung als Füllung im Rahmen etc.; s.d. betr. Art. F. Das Bauholz im Handel und in seiner Verwendung. Das Holz wird aus dem Wald theils auf der Achse (Waldholz), theils auf der Rutsche und dem Flöße, theils im Floß auf den Flüssen versendet (Flößholz). Hier und da versendet man es mit der Rinde, in anderen Gegenden geschält, in noch anderen bewaldrechtet. Ziemlich allgemein in ganz Deutschland nennt man die vollen Stämme, wenn sie noch rund sind, Rundholz; wenn sie zwar bewaldrechtet sind, aber noch ihre ganze Länge haben, Ganzholz; wenn sie zu Sägeblöcken zerschnitten sind, Schnittholz; wenn sie behauen sind, Eck- od. Kantholz; wenn sie zerspalten werden sollen oder es schon sind, Spaltholz; Halbholz ist nur einmal, Kreuzholz kreuzweis getrennt. Dabei unterscheidet man noch beimSchnittholz: Stollen, Pfosten, Bohlen, Breter, Latten und Bühnen etc.; beim Spaltholz: Rechenholz, Schindeln, Dachspäne, Dachstücke, Schalhölzer od. Staken, Fachgerten, Ruder, Leiterholz etc. etc.; s. d. einzelnen Artikel. Nach den Beschlüssen des Verbands deutscher Architekten- u. Ingenieurvereinesind folgende Benennungen u. Mäße für den Holzhandel vorgeschlagen: Benennung Länge am Zopf Stammende Besonders starkes 48 Gewöhnliches Bau— 42 Sägeblöcke 5—7,5 30—60 Weiteres siehe in d. Art. Bohle, Bret etc. J. Aeltere Benennung im deutschen Rohholzhandel. In einzelnen Gegenden Deutschlands galten folgende Eintheilungen, Benennungen u. Größen sowohl des aus dem Wald zu versendenden, als auch des bereits am Bauplatz angekommenen, noch nicht od. zum Theil bearbeiteten, aber noch nicht abgebundenen Bauholzes bis zu Einführung des Metermäßes; da nun dieses noch immer nicht überall festen Fuß gefaßt hat, so führen wir die alten Benennungen hier noch mit den alten Mäßen zusammengestellt auf. a) In der Gegend von Fulda: Postenholz, Pfostenholz, zu kurzen Stücken, Pfosten, Riegeln; — Streckholz zu längeren Stücken. b) Im Spessart: Einläufiges, s. v. w. Ganzholz; — Schneidholz, s. v. w. Kreuzholz, oder zu Gewinnung von Kreuzholz brauchbar. c) Auf dem Main: Fünfer, solches Holz, wovon 5 Stämme, Sechser, wovon 6 Stämme etc. im Floß einen Boden (Jelle oder Störe) ausmachen. d) Bei Ansbach und Baireuth: Nach der Bestimmung Wellen-, Trog-, Riemen⸗, Blochholz, nach Kubikmäß zu berechnen; — nach der Größe Nunterscheidet man noch jetzt: Überfüdrige Stämme, 65“ u. darüber lang, 1718“ am Wurzelende stark. Ganzfüdrige Stämme, 60“ u. darüber lang, 15—16“ am Wurzelende stark. Halbfüdrige Stämme, 52—58“ lang, 13—14“ am Wurzelende stark. Sparrreise, 45—50“ lang, 10—11“ a. W. st. Halbreise, 40—44 lang, 8—9“ a. W. st. Röhrstämme, 42“ und darüber lang, 10—11“ a. W. st. Rüst⸗ und Lattenstangen, 30“ lang, 6“ a. W. st. Schrankstangen, 24“ lang, 4—5“ a. W. st. Leiter-und Pfahlstangen, 20“ lang, 3—4“ a. W. st. Hopfenstangen, 12—20“ lang, 1½ —3“ a. W. st. Bruckhölzer sind ganze oder gespaltene Stammspitzen. Anderthalbfüdrige Stämme v. 55“ Umfang am Stammende. Überfüdrige Stämme von 5 Umfang am Stammende. Füdrige Stämme, 4 4“ — 4“ 10“ Umf. am St. Halbfüdrige Stämme, 36“—4 3“ Umf. am St. Dreilingstämme, 29“—3“ 5“ Umf. am St. e) In der Mark Brandenburg und einem Theil von Extrastarkes Holz, 46—50“ lang, 12—14“ im Wipfelende stark. Starkes Holz, 40 —46“ lang, 10—12“ im We st. Mittelbauholz, 36—40“ lang, 7—9“ im W. st. Kleinbauholz, 30—36 lang, 5—6“ im We st. Rüststangen, 25—30“ lang, 3—4“ im W. st. Lattstangen, 25—30“ lang, 2½ 3½“ im W. st. Außerdem Balkenschloten,⸗schleten od. ⸗schlieten, Baumspitzen, ganz oder gespalten. k) In den östlichen Provinzen Preußens in den königlichen Forsten: Extrastarkes Holz, 40—50“ lang, 12—15“ im Zopfende stark. Ordinär starkes Holz, 36—40“ lang, 11—12“ im 3. st. Mittelbauholz, 30—31“ lang, 9—10“ im 3. st. Kleinbauholz, 30—31“ lang, 7—8“ im 3. st. Bohlstämme, 24“ lang, 6“ im Z. st. Lattstangen, 24 lang, 3“ im Z. st. Außerdem Schlieth- od. Schlötelstangen (Baumspitzen). g) In den Privatforsten Schlesiens, der Lausitz und Pommerns: Balken, s. v. w. Starkholz d. kgl. Forsten. Riegelstämme, s. v. w. Mittelbauholz d. kgl. Forsten. Sparren, s. v. w. Kleinbauholz d. kgl. Forsten. Schalholzstangen, s. v. w. Bohlstämme d. kgl. Forsten. h) Eichenholz in den preußischen Forsten: Schwelleichen, 24 lang, 9—10“ im Zopfende stark. Stiel⸗ oder Riegeleichen, 24—30“ lang, 11“ im 3. st. Zaunstiele, 8—12“ lang, 8—9“ im Z. st. i) In Thüringen (bewaldrechtet). (Die Länge versteht sich außer der unbrauchbaren Spitze.) Sechsspänniger Stamm, 55 lang, unten 12 u. 10“ stark, oben 6 und 5“ stark. Fünfspänniger St., 55“I., unt. 11 u. 9/,F ob. 5 u. 5“ st. Vierspänniger St., 50“ I., unt. 10 u. 8“, ob. 5 u. 5“ st. Dreispänniger St., 45 l., unt. 9 u. 7“, ob. 5 u. 4 st. Zweispänniger St., 35 l., unt. 7 u. 6“, ob. 4 u. 4% st. Einspänniger St., 32“ l., unt. 6 u. 5“, ob. 4 u. 3“ st. Fünfziger (macht 5 Stiche), 32“ lang, unten 7 u. 5“ stark, oben 5 und 3“ stark. Vierziger (macht 4 Stiche), 28“ lang, unten 5 u. 4“ stark, oben 4 und 3“ stark. Sechsunddreißiger (macht 3 Stiche), 24½ lang, unten 4½ und 4“ stark, oben 3½ und 3“ stark. Dreißiger (macht 2 Stiche), 197lang, unten 3½ u. 3½“ stark, oben 3 und 3“ stark. Vierundzwanziger (macht 1 Stich), 15lang, unten 3 und 3¼ stark, oben 2½ und 2½“ stark. k) Am Harz: Sechziger Balken, 61 lang, 12“ im Wipfel stark. Fünfziger Balken, 51“ lang, 10“ im W. st. Vierziger Balken, 41“ lang, 8—9“ im W. st. Dreißiger Balken, 31“ lang, 6—7“ im W. st. Fünfziger Sparren, 51“ lang, 5—6“ im W. st. Vierziger Sparren, 41 lang, 4—5“ im W. st. Dreißiger Sparren, 31“ lang, 3—4“ im W. st. Lattenbäume, 20 lang, 3“ im W. st. Lattenknüppel, 20“lang, 2“ im W. st. Ganze Stämme, 60—65“ rheinl. lang, unten 12—14“, oben 5“ stark, Halbe St., 55—60/rhl. l., unt. 9—11“, ob. 5“ st.,

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 298Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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