Beguinenhaus, n., Beghinerei, f., frz. béguinage, m. Im 11. bis 15. Jahrh. kleine Häuser, meist in der Nähe der Klöster, in denen die sogen. Beguinen (Begginen, Beghinen, Begutten, Begharden, Reuerinnen, Klausnerinnen) wohnten, welche Kranke pflegten und die Aufwartung in den Klöstern besorgten. Näheres s. in M. M. a. W.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 324Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei