behauen, akt. 3., franz. délarder, dégrossir, engl. to hew, 1. (Steinm.) frz. tailler la pierre, engl. to tool the fréestone, to cut the stones. Das Behauen od. Beschlagen der Steine, d.i. die Verwandlung ihrer Bruchform in die regelmäßige, durch den Verband etc. von ihnen geforderte Gestalt durch Abstoßen oder Abspre oder kleinerer Steintheile mittels scharfer 2 unter allen Bearbeitungsarten der Steine! daher am meisten angewendete. Die Benen hauerei, Bildhauerei verdanken diesem V Ursprung. Meist spricht man übrigens nich sondern von Beschlagen. Das Verfahren Art. beschlagen B.beschrieben. In einigen das Wort behauen im Gebrauch, z. B.das“ franz. faire le lit, engl. to hew the bed; anhauen, dem Stein Lager geben, s. v.! Lagerfläche eines Werksteins bearbeiten; sehr behauen, franz. couper une pièrre, ert einen Mühlstein behauen, frz.tailler une n cut-Out a millstone; einen Stein rechtwi frz. équarrir une pieèrre, engl. to scapple. ashlar, auch winkeln od. behauen schlechthi sagt man: einen Stein mit Breiteisen und hauen, frz.tailler avéec le maillet et la he to boast an ashlar; mit dem Spitzhammer b bespitzen, frz. tailler avéc la grosse pointe with the pickhammer. Näheres s.im Art Der Bildhauer spricht von behauen, frz. é! to hew roughly: aus dem Gröbsten ber (Zimm.) franz. dégauchir, laver, engl. to hew. Auch hier wird häufiger der Ausdruck „beschlagen“ als „behauen“ gebraucht. Unter Behauen schlechthin, frz. Equarrir, écarrir, carrer, engl. to square, to véer, versteht man oft das rechtwinklige Beschlagen der Stämme, noch häufiger die erste gröbste Bearbeitung mit der Behanakt, franz. die nach dem Einstechen folgt, s. d. Art. beschlagen A., also das Behauen aus dem Groben, frz. dégauchir, dégrossir, dresser à la cognée, engl. to work with the axe, torough-hew. Das ganze B. ist eigentlich eine Holzverschwendung; sparsamer ist es, durch Abtrennen von Schwarten den vierseitigen Querschnitt des Holzes herzustellen, wobei auch noch die Flächen viel sauberer und akkurater hergestellt werden; nur wo der Arbeitslohn den Werth der zu gewinnenden Pfoste übersteigt, behaue man das Holz. Die Verbandhölzer behaut man gleich in der richtigen, ihnen zu gebenden Gestalt, u. bezeichnet ihre Bestim“ — mung durch bes. gestellte Schnur— * schläge; s. Bezeichnung. — Ueber das Verfahren beim B.vgl. auch Art. beschlagen A. — 3. (Bergb.) frz. essayer la coche. Einen Gang b. heißt, mit Eisen u. Schlägel versuchen, u stein bearbeiten läßt; behauener Gang, ei in Betrieb gewesener Gang. — 4. (Schmied. s. v. w. Metallstück mit dem Meißel heraus ciseler, buriner le métal, engl. to work wi im Unterschied von befeilen, schmieden, schn⸗