Beiende, u., Bezeichnung für Leinen, welche bei fliegenden Fähren ohne Steuer, z. B. bei solchen, welche aus Pontons hergestellt sind, die Steuerung ersetzen müssen. Diese Leinen (2 Stück) werden 21—34 m. vor der Maschine an das Flugtau gebunden u. beide Enden auf die Maschine genommen. Durch Anziehen des äußeren, durch Nachlassen des inneren Bs wird dann die schräge Stellung der Maschine bewerkstelligt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 326Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei