Bergmehl, n., Bergguhr, k., Kieselguhr, f., Infusorien. erde, frz. farine fossile, engl. fossil méal, bleiche Kreide, staubige Kalkerde, Mehlkalk. Ein zarter, dem Meerschaum ähnlicher, weißer, auch röthlicher oder gelblicher Schlich, eine opalähnliche Masse, welche Reste von Infusorien enthält und in Toscana von den Gewässern in den Steinklüften abgesetzt wird; man fertigt Ziegel daraus, welche schwimmen (schon Griechen u. Römer kannten dieselben). Vergl. auch d. Art. Bergmilch.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 346Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei