Bergmehl nennt man eine feine und weiße Erde, welche lediglich aus den Kieselpanzern von abgestorbenen Diatomeen (sog. Infusorien) besteht, also hierin mit dem Tripel und der Kieselguhr ubereinstimmt. hohen Norden Schwedens hat man sie wohl in Hungerzeiten, mit Brotmehl vermischt, genossen, obwohl dieselbe, in ihrer chem. Zusammensetzung einem feingepulverten Kieselstein gleichend, keinen üoder Mont in sich enthält.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 823Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei