Bett, n., 1. Bett, frz. lit, m., engl. bed, le Ruhelager. Das Bett der Griechen ( 0 (lectus, torus, s. Fig. 550) bestand zunäch Bettgestell (s. d.), Demnion, sponda. Die Rücken verbunden wurden, auf Form wurde in der Hauptsache von den Deutschen c. adoptirt; im Mittelalter wurde oft viel Luxus mit den Bettgestellen getrieben; ein noch ziemlich einfaches Beispiel s. Fig. 551; meist schlief in einem B. oft von 8SFuß reren jetzt findet man diesen Gebrauch nur noch selten. Am häufigsten sind V die einschläferigen oder 5—2 m. lang, 0,3 bis 1 m. breit, doch sollte m. Länge und 1½20 m. Breite, Lichtenmäß, annehmen; zweischläferige oder zweimännische, auch 1,½ —1,%½ m. breit, sollten Lichten breit sein. Gewöhnlich gefertigt und bestehen aus 4 Beinen (Stollen oder Pfosten), einem Kopf⸗ u Fußblatt u. zwei Seitenbretern, welche nach dem Kopfende zu etwas erhöht sind; wo Luxus getrieben werden soll, giebt man dem B. einen Himmel od. ein Behänge; zu diesem Behuf wird entweder ein schwebender Kranz über dem B. aufgehängt oder an der Wand befestigt von wo aus die Vorhänge, sich nach unten ausbreitend, über das B. herabhängen, oder man verlängert die Bettpfosten zu Säulen und überlegt sie mit einem Gebälk, von dem aus die Vorhänge gehen. Man kann hier natürlich sehr manchfache Gestaltungen anwenden, auch kann man das B. in eine Bettuische stellen und diese mit Vorhängen verschließen. Da hölzerne