FeedBlende
BaukunstBau-Lexikon 1881

Blende, f., frz., engl. blende. 1. (Min.) die Blende (s. d. 7.). — 2. blende cadmifeère, die kadmiumhaltige B. 3. b. rouge, die Rubinblende, s. Rothgültigerz. — 4. P. charbonneuseée, Kohlenblende, s. Anthrazit. — 5. b. de Marmato, s. Marmatit. Blendziegel, m. frz. brique (ou pierre) f. de parement, de parure, engl. dréssing-stone, facing-brick, hießen früher schwache Stein- oder Ziegelplatten zum Bekleiden der äußeren Seiten des Holzwerkes einer Fachwand, zum Schutz gegen die Witterung dienend oder um denselben massives Ansehen zu geben; sie sind 10—14 em. breit, 26—35 em. lang, 2—5 em. dick und an beiden Enden mit Löchern zum Aufnageln versehen; jetzt heißen so feinere Ziegel von gewöhnlicher Form, zum Verblenden bei Rohziegelbau gebraucht; es werden ganze, halbeu. Quartierstücken sowie Riemensteine, auch Formziegel dazu verwendet.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 414Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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