Feedböhmisches Gewölbe
BaukunstBau-Lexikon 1881

böhmisches Gewölbe, n., re Bohlen verwendet, angedeutet, deise bei Verwendung stärkerer hlenwand, s. Fig. 776. Den leer lassen oder mit trockenem ufache Bohlenwand. pelte Bohlenwand. er Bohlenstamm, auch Bohlenholz, bois, trone m. A sciage, engl. mstamm von 3—6 m. Längeeu. zum Aussägen in Bohlen geer Rüststamm, auch Karrenholz, ufgeschossene, daher im Verhältdelholzstämme, welche zu Rüst— Brückenbelegen, höchstens zu 'ben 8—12 em. stark. „ N., Hölzung, Schälung, f., frz. walling-timber, sheet-piling g aus Pfählen und einer durch Bohlwerkswand,‚ Schälungswand, cloison f. de palée, engl. pile-Fig. 777, besteht aus einzelnen, sche starke Bohlen deingeschoben gat der Futtermauern in steini sumpfigem Grund zum Ank eines Ufers etc. Zur größeren das Bohlwerk durch auf den g aufgebolzte und hinten an öglichst lange Hölzer, Anker e, won stehenden festen Erdreich rt. Bollwerk. chdeckung. oder andere dgl. Gegenstände glatt zu machen, taucht man einen leinenen Lappen in Wachs, welches mit Baumöl od. Terpentinöl (4 Gewichtsth. Wachs auf 3Gewichtsth. Terpentinöl) gekocht ist und dem nach dem Erkalten noch 2 Gewichtsth. Spiritus zugesetzt sind. Man reibt mit diesem Lappen den betr. Gegenstand bis zum Hängenbleiben des Wachses, welches man aber auch mit einem Pinsel auftragen kann. Bei Eichenholzfußböden wendet man meist gelbes Wachs an; weißes aber hält sich reinlicher und verändert auch die Farbe des Holzes weniger als das gelbe; s auch d. Art. Bohnfarbe. Der zu bohnende Fußboden muß ganz rein u. trocken sein. Das Eindringen des Wachses kann man dadurch befördern, daß man die geriebenen Stellen mit einer Bohnpfanne überfährt, d. h. einer Pfanne voll glühender Kohlen, die auf einem schwachen Rähmchen steht u. einen hölzernen Stiel hat. Während der eine Arbeiter diese Pfanne handhabt, reibt der andere die soeben gewärmten Stellen, so lange das Wachs weich ist, mit dem wollenen Lappen. Dann kann die Bohnfarbe oder Bohnseife (s. d.) mit Borstwisch od. Pinsel aufgetragen werden, u. nun folgt das eigentliche B., meist mittels einer großen, nicht zu steifen Bürste, die am Boden eines mit einem Stiel versehenen u. durch Steine beschwerten Kastens angebracht ist, oder mittels zweier Bürsten, die der Arbeiter an die Füße schnallt; zuletzt überreibt man nochmals mit einem wollenen Tuch.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 442Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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