FeedBraubottich
Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

Braubottich, m., frz. brassin, m., bac, m., engl. brewing-vat; man fertigt dieselben meist aus Holz, Stein od. Kupferblech; hölzernen Bottichen giebt man auf unter 2000 J. Inhalt 4 cm. starke Seitenwände und Böden u. in Entfernungen von höchstens 55 em. Spreizhölzer von 8em. im ◻Stärke; mit dem Kubikinhalt steigert sich die Stärke, so daß bei 6000 J. u. darüber 7 em. gerechnet werden. Bei den Ouellbottichen rechnetman auf ebm. trockenes Getreide 2¾ ebm. Bottichraum, exel. 15em. Bordhöhe; die Bottiche macht man nicht gern unter 1m., eben so ungern über 1,½½m. hoch. Man kann die Quellbottiche auch aus Stein od. Gußeisen konstruiren. Quellzeit 2—3 Tage. Die Maischbottiche werden entweder aus Holz oder Kupferblech gemacht, und geht man mit der Höhe bis 1½ m., wovon 15 em. auf den Seihboden kommen; er muß mindestens ¾ des Inhalts des zu brauenden Biers u. außerdem das zu verbrauchende Malz aufnehmen. Der Zapfhottich hingegen muß 1/ des Inhalts des zu brauenden Biers aufnehmen, excl. des Malzbedarfs; er wird 1½—1, m. hoch gemacht; s. übr. d. Art. Brauereianlage.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 466Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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