FeedBremsschacht
Sport & SpielBau-Lexikon 1881

Bremsschacht, auch Gremmerschacht, m., ein Schacht mit Absätzen. zeng, n. (Bergb.), . v. w. Bremse (s. d.), bes. an Wassergöpeln. Hauptbestandtheilist das ZBremsrad, das aus einem Kranz u dem an die verlängerte Welle des Wasserrades, die Bremswelle, gesteckten Bremstreuz besteht. Auf einer Grundschwelle unter dem Bremsrad stehen drei Säulen, Bremssänlen oder Bremsdocken, in der hintersten sind zwei horizontale Hölzer, Bremsbänme, ZBremszungen, um einen eisernen es beweglich angebracht. Der eine derselben geht über das Bremsrad weg und durch Ausschnitte der zwei vorderen Bremssäulen hindurch; der andere, auch Bremsschwelle gen., geht unter dem Rad nur bis zur nächsten Säule. Am oberen Bremsbaum ist eine eiserne Bremsstange befestigt u. unten mit einem eisernen Hebel, remsschwengel, versehen, der sich in der Schere eines im Boden befestigten Klotzes dreht; wenn man nun mit diesem Schwengel den oberen Bremsbaum, den 6remsarm „niederzieht, so zieht dieser mittels einer über die gremsscheibe laufenden Kette (remsschurz) die Bremsschwelle in die Höhe. Damit die Bremsbäume dabei dichter am Rad anliegen, sind sie mit hohlen Holzstücken, den Zremsschuhen, Bremskrümmlingen, Bremskränzstücken, armirt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 475Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 4

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Sport & Spiel 6