Brunnenbohrer, m., frz. drague, f. 1.um Bohren der Brunnenröhren: entweder als Hohlbohrer gestaltet (s. d. Art. Schnecke u. Schrotbohrer) od.als Brunnengewöhnlich eine Stange mit keilförmiger eiserner Spitze, an welcher ein Leinwandsack mit geschärftem Bügel befestigt ist; der Bohrer wird in das Erdreich gestoßen und dann gedreht, wobei sich der Sack mit Erde füllt. Besser ist der im Art. Brunnen beschriebene Trichterbohrer; vgl. auch d. Art. Bergbohrer und Erdbohrer.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 538Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei