FeedArröe
ErdkundeBrockhaus 1882

Arröe, besser Aröe, dän. Insel, 15 km östlich von Alsen und 11 km südlich von Fünen, gehört zum Amte Spendborg und zählt auf 84½ àkm (1880) 11900 dänisch redende E. Die Insel ist hoch, hügelig, außerordentlich fruchtbar und jetzt gänzlich von ihren frühern Waldungen entblößt. Ein jetzt meist ausgetrockneter Fiord. Gravensteen Nör enannt, schneidet tief von N. her ein und teilt die e in zwei Teile, die nur durch eine sehr schmale ehrung zusammenhängen. Die Küsten sind in N. und O. wegen der Untiefen unzugänglich, im S. und W. hoch, steil und, weil die schmale Uferkante mit großen Steinen bedeckt ist, ohne Landungs telle. Nur an der Bent, an das Skioldnäs, wo das Kirchdorf Söby liegt, ist das Meer nicht nur tief, wie im S. und W., sondern auch die Anfahrt ohne Hindernisse. Bedeutender als die Stadt Aröskjöbing oder Arröeskjöbing mit 1578 E. ist der Flecken Marstal, mit einem Winterhafen und 2746 CE., welche starke Frachtfahrt, Reederei und 0m 5 treiben. Vn J. 1749 wurde die Insel an önig Friedrich V. von Dänemark verkauft, ge-Water dann zu Schleswig, wurde aber durch den iener Frieden von 1864 an Dänemark abgetreten. Perbf zu verwechseln ist A. mit der bei Schleswig erbliebenen Insel Aaröe 6 d.) im Kleinen Belt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 5Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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