Arrivabene (Ferdinando), ital. Dichter und Litterarhistoriker, geb. zu Mantua 1770, studierte zu Pavia die Rechte und wurde dann Beamter der Cisalpinischen Republik. Während der österr. Herrschaft wurde er 1800 aus polit. Gründen nach dem Gefängnis zu Sebenico in Dalmatien gebracht. Von hier aus protestierte A. gegen seine Gefangennahme durch eine Canzone: „La tomba di Sebe-Rat am Appellhofe zu Lyon und dann Präsident des Gerichtshofs für Staatsverbrechen zu Brescia. Nachdem A. 1816 von der österr. Regierung an das Tribunal zu Bergamo versetzt worden war, zog er 1821 nach Mantua zurück, um sich ganz der tterarischen Thätigkeit widmen. schrieb: II secolo di Dantes (Udine 1827) und Degli amori di Dantes (Mantua 1823); ferner das von der Akademie zu Brescia 1817 gekrönte rechtsphilos. Werk: «Sulla filantropia del giudice 5. A. starb zu Mantua 29. Juni 1834, begriffen in der Ausarbeitung eines größern Werks: Iconografia d'Italiar (im Verein mit Foscolo, Niccolini u. a.).