Ascii oder Schattenlose nennt man die Bewohner der heißen Zone, weil sie zu gewissen wenn die Sonne im Zenith steht, keinen Schatten werfen. Bei denen, welche unter den Wendekreisen wohnen, findet dies im esen einmal, bei denen, die zwischen den Wendekreisen 2%½ iseikoder weimal statt. Letztere ste ihren mphiscii oder weischattige, weil sie ihren Schatten zu den ubrigen Zeiten des Jahres nach zwei Seiten hin werfen. Solange sich nämlich die Sonne auf der nördl. Seite des Aquators befindet, fällt der Schatten der Bewohner der ganzen südl. Hälfte der Tropenzone und desjenigen Teils der nördl. Hälfte, dessen Abstand kleiner ist als die Abweichung der Sonne, um Mittag gegen S. Solange sich dagegen die Sonne auf der südl. Seite des Aquators befindet, fällt der Schatten der Bewohner der nördl. Hälfte der genannten Zone und des nördl. Teils der südl. pweicht welcher dem Aquator näher liegt, als die Abweichung der Sonne beträgt, um Mittag gaen N. Im Unterschiede von den Amphiscii und l. heißen die Bewohner der gemäßigten Zonen Heteroscii oder Einschattige, weil deren Schatten zu Mittag beständig nach derselben Seite fällt, nämlich in der nördlichen gegen N., in der südlichen gegen S.; in Bezug aufeinander nennt man diese auch Antiscii oder Gegenschattige. Periscii oder Ums Ahr Oe sind die Bewohner der kalten Zonen, weil ihr Schatten zur Zeit, wo für sie die Sonne nicht untergeht, nach allen Seiten herumgeht. Aselepiadeen (Asclepiadéae), Pflanzenfamilie aus der Gruppe der Dikotyledonen. Sie umfaßt gegen 1300 Arten, die zum größten Teile den wärmern Gegenden beider Hemisphären angehören; nur wenige finden sich in der nördlichen gemäßigten Rrane Die A. sind ausdauernde Kräuter, Halbträucher, Sträucher, oft auch Schling⸗ und Kletterpflanzen und nur in sehr wenigen Fällen Bäume. Die Blüten der A. sind regelmäßig und stets zwitterig. Blumenkrone und Kelch sind fünfteilig, bei vielen Gattungen ist eine sog. Nebenkrone vorhanden, die ebenfalls meist fünfteilig ist und in der Regel im Schlunde der Blumenkrone sich befindet; bei allen A. Far fünf Staubblätter und zwei oft mit gelappter tarbeversehene Stempel vorhanden. Die Früchtezeigen sehr verschiedenartige Ausbildung. Die Samen sind oft mit einem 1 Haarschopf versehen. Asolépias L., Pflanzengattung aus der nach ihr benannten Familie der Asclepiadeen. Dieselbe umfaßt gegen 60 Arten, deren größter Teil in Nordamerika und Mexiko Nonn o ist, nur wenige gehören der südamerik. lora an. Sie sind sämtlich nehen u stehende krautartige Pflanzen. Die Blüten stehen meist in vielstrahligen end-oder seitenständiun Dolden, sie haben einen fünfteiligen Kelch, eine ünfteilige regelmäßige Blumenkrone, deren Zi fel oft etwas eingerollt sind, außerdem noch eine og. Nebenkrone, die aus fünf getrennten fleischig entwickelten kappenförmigen Organen besteht, und fünf in dieser Nebenkrone versteckte Staubblätter. Die Früchte enthalten eine große hen & mit langen seidenglänzenden Haaren versehene Samen. Mehrere Arten werden wegen ihrer schön gefärbten Blüten als Zierpflanzen kultiviert. Die A. syriaca L. und ebenso einige andere nordamerik. Arten gedeihen im freien Lande ohne besondere Pflege und lassen sich leicht durch Verpflanzung der Wurzelsprossen un Hewz Die meisten übrigen Arten können nur in ewächshäusern gezogen werden. Man hat früher auf die Verwendbarkeit der seidenglänzenden Samenhaare große Hoffnungen gesetzt und deshalb mehrere Arten dieser Gattung, vorzugsweise A. syriaca L. zur Kultur empfohlen; doch hat sich bei genauern Untersuchungen herausgestellt, daß diese Hoffnungen gänzlich unberechtigt sind. Die gewöhnlich mit dem Namen «vegetabilische Seides belegten Haare besitzen eine viel zu geringe Festigkeit und außerdem ist die Brüchigkeit so groß, daß es nicht gelingt, die Faser für sich zu verspinnen. Auch mit Baumwolle gemengt lassen sich diese Haare nicht zu Gespinsten verwenden, da sie beim ersten Gebrauche oder beim Waschen des Gewebes herausfallen. Die von A. curassavica L., einer südamerik. Art, gewonnene vegetabilische Seide eignet sich etwas besser zum Verspinnen, doch wird auch diese Art wegen der Brüchigkeit des Materials keine dauernde Verwendung finden; dagegen lassen sich immerhin die Samenhaare der Asclepiasarten zum Herstellen von Polstern, Kissen u. s. w. verwenden. Der weiße Milchsaft von A. syriaca L. enthält einen krystallisierbaren, in Ather löslichen Körper, das Asclepion, welches in geringen Mengen in der Medizin Verwendung findet.