Aufriß nennt man in der Projektionslehre die Darstellung eines Gegenstandes in der Vertikalebene; er bezieht sich aber lediglich auf die orthographische Projektion, bei welcher man von jedem Punkte des darzustellenden Gegenstandes Senkrechte bes die Bildebene fällt. Solche Darstellungen sind besonders anwendbar bei Werk ude Gegel and denen gearbeitet, der darzustellende Gegensta angefertigt werden soll. Dann muß man aber zwei A. machen, sodaß die Bildebenen zwar beide vertikal, aber gegeneinander rechtwinkelig gedacht werden. 7 Verbindung mit dem Grundriß (s. d. sind solche Zeichnungen das sicherste Mittel, die Lage aller Teile, z. B. eines Instruments, Maschinenteils u. s. w., sowie die Größen der Teile und des Ganzen daraus zu entnehmen, mag die Zeichnung in natürlicher Größe oder nach ulunst heißt 4. Di entworfen sein. — In der Baukunst heißt A. die Zeichnung der Fronte oder Fagade eines Gebäudes in senkrechter Projektion und verjüng⸗